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Aiel – DSC-Wiki

Aiel

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Inhaltsverzeichnis

In den Büchern

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In der Community

Die Aiel spielen in der Community als Gruppe keine Rolle. Einzig Thaarsai beruft sich auf seine Abstammung von den Aiel, was jedoch auf eine Zeit zurück geht, als Community und RPG noch nicht getrennt waren und nun nur aus Gründen der Tradition aufrecht erhalten wird.

Im RPG

Geschichte

Vor Tarmon Gai'don

Die Aiel besiedeln Rhuidean. Nach den Ereignissen in Ghealdan kehren die Shaido ins Dreifache Land zurück, sind nun aber von den anderen Stämmen komplett isoliert und führen Blutfehden gegen sie.

Die ersten Jahre nach Tarmon Gai'don

Die anderen Clans kehren ins Dreifache Land zurück. Die stark dezimierten Shaido werden ihrer Führung beraubt. Die Weisen Frauen der anderen Clans nehmen die Weisen Frauen der Shaido gefangen und erklären sie zu Da'tsang ("jene, die verabscheut werden"). Weise Frauen aus den anderen Clans werden mit Shaido verheiratet und der Clan erhält so eine neue Führung. Ein neuer Clanhäuptling kehrt aus Rhuidean zurück.

bis 30 NTG

Eine neue Kriegergemeinschaft, die "Alantin niende" setzen sich zum Ziel abseits ihrer Clans im Norden der Wüste zu leben und Trollocs in der Fäule zu jagen. Verstoßene Shaido und Aiel, die sich mit den Änderungen der letzten Jahre nicht abfinden können, finden sich in dieser Gemeinschaft zusammen. Nach Jahrhunderten, in denen männliche Machtlenker der Aiel in der Fäule ihren Tod fanden, ändert sich diese Praxis teilweise. Viele junge Machtlenker schließen sich den Alantin niende an. Sie werden Krieger mit dem Speer und Saidin, als Erkennungszeichen tragen sie einen schwarzen Speer mit einer bunten Quaste.

bis 200 NTG

Guisua Lelissein wird 139 NTG aus der Weißen Ajah zur Amyrlin erhoben. Durch diplomatisches Ungeschick verschlechtert sie die Beziehungen zu den Weisen Frauen der Aiel.

Die verschlechterten Beziehungen zur Weißen Burg führen ab 143 NTG zu einer massiven Reduktion des seit Tarmon Gai'don bestehenden "Austauschprogramms" von Auszubildenden. Nur noch selten werden Aufgenommene der Weißen Burg von den Weisen Frauen ausgebildet, bis 173 NTG kommt keine einzige Schülerin der Weisen Frauen zur Burg.

Aufgrund einer schweren Ehrenbeleidigung durch die Amyrlin beschließen die Kriegergemeinschaften Hama N'dore (Bergtänzer) und Cor Darei (Nachtspeere) eine Strafaktion gegen die Weiße Burg. Im Sommer 144 NTG ziehen sie plündernd nach Tar Valon, schleifen drei der sechs Brückendörfer und gelangen sogar nach Tar Valon selbst, ehe sie den Rückzug antreten.

Die Amyrlin verliert dadurch jegliche Legitimation und ist fortan nur noch eine Marionette des Saals, der es an Charakter fehlt um zurück zu treten. 145 NTG stirbt Guisua nach offiziellen Angaben im Schlaf.


um 500 NTG

In den letzten Jahrhunderten war das Verhältnis zwischen den Aiel und der Weißen Burg eher kühl und distanziert. Man traf sich wenn nötig, vermied aber übermäßigen Kontakt.

488 NTG besteigt Myrielle al'Bashira den Amyrlin-Sitz. Angesichts der Entwicklungen der letzten Jahrzehnte braucht die Burg dringend starke Verbündete im Kampf gegen den Schatten und so ist die Amyrlin bemüht die Beziehungen zu den Aiel, den Seanchan und den Kräften in Shara zu verbessern.

Die Beziehungen zu den Aiel werden unter Myrielle intensiviert, das alte Austauschprogramm erneut forciert. Der wirkliche Brückenschlag erfolgt jedoch erst 503 NTG, durch den Bund zwischen Myrielle und Thaarsai.


Die Aiel und die männlichen Machtlenker

Die männlichen Machtlenker gingen Jahrhunderte lang zum Sterben in die Fäule, sobald sie erkannten, dass sie die verdorbene Macht lenken konnten. Seit den Tagen der letzten Schlacht ist der Makel jedoch von Saidin verschwunden und Teile der Aiel erkannten, dass diese Praxis nicht länger sinnvoll ist. Viele Männer versuchten nun also Saidin zu bändigen. Den Weisen Frauen war dies ein Dorn im Auge. Sie wollten diese Männer kontrollieren, können ihnen aber im Gegenzug nichts bieten, da sie sie nicht unterrichten können.

Die männlichen Machtlenker der Aiel wandten sich daher in den ersten Jahren nach Tarmon Gai'don an einige der verbliebenen Asha'man. Die Clans waren zu dieser Zeit auf dem Rückzug in die Wüste, die Weiße Burg und die Westlande versanken im Chaos. Einige der Asha'man folgten diesen Aiel in die Wüste und begannen sie auszubilden.

Die Letzte Schlacht war vielen noch in Erinnerung, auch die Zeit davor, als Weise Frauen offen in den Krieg zogen. Die Asha'man lehrten nicht nur den Umgang mit Saidin, sie lehrten auch ihre Einstellung zum Kampf, in dem die Eine Macht nur eine besonders effiziente Waffe für den Krieg ist.

Die Aiel nahmen all dies auf und schlossen sich zu einer eigenen Kriegergemeinschaft zusammen, denn alle anderen Gemeinschaften fühlen sich unwohl bei dem Gedanken, Machtlenker in ihren Reihen zu haben. Diese Gemeinschaft - die sich nun ebenfalls die Bruderlosen oder "Alantin niende" nannte (nicht zu verwechseln mit den anderen Bruderlosen: Meradin aus den Büchern!), da sie von anderen Gemeinschaften verstoßen wurden und auch innerhalb ihrer Clans Sonderlinge waren - empfindet es als unehrenhaft seine überlegene Gabe gegen jemanden einzusetzen, der nicht über sie verfügt.

Die Krieger der Alantin niende verwenden daher im Kampf mit anderen Gemeinschaften nur den Speer, nicht aber Saidin. Da alle Machtlenker in EINER Kriegergemeinschaft sind, kämpfen sie auch niemals gegeneinander, was zur Folge hat, dass die Eine Macht in der Kriegsführung der Clans untereinander keine Rolle spielt.

Ganz anders sieht es aber aus, wenn die Aiel gegen andere Bedrohungen - wie den Schatten - ins Feld ziehen. Da scheuen die Bruderlosen vor nichts zurück, sind gnadenlose Gegner mit Speer und Macht.

Während die Weisen Frauen nach wie vor Skrupel haben die Macht als Waffe zu verwenden, denken die Männer anders. Gegen feindliche Machtlenker ziehen sie in den Krieg. Ebenso würden sie nicht davor zurückschrecken die Macht gegen Weise Frauen einzusetzen, wenn diese zuerst darauf zurück greifen würden, wie es die Shaido Weisen Frauen in den Zeiten vor Tarmon Gai'don taten. Doch die Weisen Frauen kennen die Einstellung der Bruderlosen und hüten sich davor sie offen anzugreifen, auch weil es unter ihnen ja ohnehin verpöhnt ist sich in Konflikte aktiv kämpfend einzumischen.

Die Bruderlosen haben dadurch einen etwas seltsamen Status im Machtgefüge der Aiel. Niemand vertraut ihnen ganz, sie gehören weniger zu ihren Clans als zu ihrer Gemeinschaft. In Clanfehden handeln sie wie jede andere Gemeinschaft auch und die Tatsache, dass sie die Macht lenken können, macht keinen Unterschied. Wenn die Aiel aber gegen einen Feind von außen kämpfen, greifen die Clans wohl oder übel auf die Bruderlosen zurück, die im Kampf zu wahren Todesengeln werden.

Die Weisen Frauen behandeln die Bruderlosen wie andere Krieger auch, mit zwei Ausnahmen: Jeder männliche Machtlenker muss sich den Bruderlosen anschließen, sonst wird er von Clan und Septime verstoßen. Und kein Bruderloser darf ins Zentrum von Rhuidean gehen, um Häuptling zu werden.

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