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 Betreff des Beitrags: Lagebericht
BeitragVerfasst: 19.05.2012, 08:16 
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Hüter der Chroniken

Registriert: 06.08.06
Beiträge: 23
Wohnort: Weiße Burg; aus Ghealdan
Dieser Post beinhaltet die Informationen aus der Vorgeschichte in Kurzform auf das Jahr 500NTG zugeschnitten.



Schatten
Über den Verbleib der Siegel ist nichts bekannt. Die Fäule hat sich im letzten Jahrhundert sehr weit Richtung Süden ausgebreitet. Im Westen erreicht sie die Grenze von Arad Doman, wo sie jedoch von einer durch Ter'Angreale aufrecht erhaltenen Barriere gestoppt wird. Angriffe erfolgen dort nur über die Ausläufer der Verschleierten Berge, die die östliche Grenze der Barriere bilden.
Der weitere Verlauf nach Osten geht nördlich der Grenzen von Andor über die Caralain Steppe und die Schwarzen Hügel bis nördlich von Tar Valon, an den Grenzfesten vorbei. Weiter im Osten bildet Brudermörders Dolch und somit die Grenze zu Cairhien die südlichste Ausdehnung der Fäule.

Immer wieder kommt es in den neuen Grenzlanden zu Angriffen aus der Großen Fäule, zuletzt fand eine große Schlacht vor den Toren Tar Valons statt (siehe: Der Schlag gegen Tar Valon). Schattenfreunde und die Schwarze Ajah können einem in allen Ländern begegnen. Gerüchten zufolge gibt es auch neue Auserwählte.

Tausende Bewohner der Grenzlande mussten im Verlauf des letzten Jahrhunderts nach Süden ziehen. Sie sind in allen Ländern zu finden, die meisten von ihnen besiedeln jedoch zuvor unbewohnte Landstriche, vor allem in der Caralain Steppe, den Schwarzen Hügeln und Brudermörders Dolch. Der Adel der Grenzlande wurde beim Kampf gegen den Schatten ebenfalls stark dezimiert, viele Adelsgeschlechter sind komplett ausgestorben. Die wenigen verbliebenen Adeligen haben sich in den vormals unbeanspruchten Landen vor allem nördlich Andors angesiedelt.

Aes Sedai
Seit 488 NTG ist Myrielle al'Bashira Amyrlin. In ihrer Amtszeit konnte sie helfen die Beziehungen zu den Aiel zu verbessern und Kontakte mit der Kaiserin von Seanchan knüpfen. Die Burg beherbergt männliche und weibliche Aes Sedai aller Ajahs, sowie zahlreiche Aufgenommene und Novizen. Auch angehende Behüter durchlaufen eine dreistufige Ausbildung. Teile der Ausbildung finden nicht in Tar Valon, sondern in den nahe gelegenen Grenzfesten am Rand der Fäule, statt.
Obwohl Tar Valon so nahe der Fäule liegt, ist es erneut ein wichtiger Handelsplatz, da die Benutzung von Wegtoren und des großen Hafens einen relativ einfachen Gütertransport ermöglicht und in der Stadt und den umliegenden Dörfern und Festungen viele Menschen leben und mit Gütern versorgt werden müssen. Der Nordhafen hat jedoch seine Bedeutung für den Handel eingebüßt.

Andor & Cairhien
Beide Monarchien sind eigenständig und voneinander weitgehend unabhängig, obwohl heute natürlich alle Grenzlande miteinander verbündet sind. Viele Landstriche, die früher unbesiedelt waren, werden nun von Flüchtlingen aus den Grenzlanden bewohnt und bewirtschaftet. Während die große Zahl an Flüchtlingen zunächst für einige Probleme sorgte, sind beide Nationen über die zusätzlichen Arbeitskräfte und Truppen froh und können nur ihretwegen dem Schatten die Stirn bieten.
Caemlyn ist heute einer der wichtigsten Handelsplätze der Westlande. Die sehr guten Straßen in den Süden nach Far Madding und weiter nach Illian und Tear, sowie in den Westen bis nach Bandar Eban (eine neue Passstraße wurde durch die Verschleierten Berge errichtet) und nach Osten nach Tar Valon und Cairhien machen es zu einem zentralen Umschlagplatz und bescheren der Nation einiges an Reichtum.

Murandy und Far Madding
Obwohl Murandy und die freie Stadt Far Madding zwischenzeitlich unter dem Einfluss Andors standen, konnten beide ihre Unabhängigkeit zurück erringen. Far Madding verwaltet sich erneut selbst und gehört keiner Nation an. In Murandy ist die Situation ähnlich wie vor Tarmon Gai'don. Die Adeligen streiten sich mehr untereinander als das sie auf den König hören. Lediglich wenn es darum geht die Souveränität des Landes (vor allem gegenüber Andor) zu verteidigen, stehen sie geeint hinter ihrem Monarchen.

Ghealdan
Die Nation war nach TG zu einem extrem unangenehmen Ort geworden, der gerüchteweise Shadar Logoth zusehends ähnlicher wurde. Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich die Situation aber und das Land erholte sich. Heute ist Ghealdan zwar immer noch sehr arm im Vergleich zu anderen Nationen, aber unter König Kirin Talvaen entwickelt sich das Land stabil. Die jüngste Entdeckung wertvoller Metallvorkommen im Westen des Landes hat begonnen die Wirtschaft anzukurbeln.
Ein Problem stellen die Weißmäntel im Süden dar, die immer wieder danach trachten auch in Ghealdan die Macht zu übernehmen. Da Andor, Altara und Tarabon aber kein Interesse daran haben, dass sich der Einfluss der Kinder des Lichts weiter ausdehnt, verhindern sie als Schutzmächte der kleinen Nation gröbere Übergriffe.

Tarabon & Altara
Die beiden Nationen sind seit dem Abzug der Seanchan vor rund 500 Jahren mit dem Imperium verbündet und profitieren am meisten vom Handel über das Aryth Meer. Ihre Herrscher unterstehen dem Kristallthron, die Nationen sind offiziell Lehen der Kaiserin. Da das Imperium aber im Moment keine Ambitionen hat die Westlande zu unterwerfen und sich Seanchan von der Praxis Damane zu halten abgewendet hat, hat dieses Arrangement keine Nachteile für die beiden Staaten.
Eigentlich war auch Amadicia ursprünglich auf diese Weise an die Seanchan gebunden, allerdings übernahmen dort die Kinder des Lichts sehr früh die Macht und halten sie auch noch heute.


Arad Doman
Die Händlernation hat auch 500 NTG weder König noch Königin und wird von einflussreichen Händlern verwaltet. Als die Fäule Saldaea verschlang, sah es zunächst so aus als würde Arad Doman gleich als nächstes Fallen. Allerdings schloss sich 481 NTG eine kleine Gruppe von Aes Sedai im Geheimen zusammen und errichtete an der Grenze zur Fäule in Arad Doman eine Barriere mit Hilfe der Einen Macht. Sie erstreckt sich von der Küste bis in die Verschleierten Berge und wird von einer Reihe von Ter'Angrealen aufrecht erhalten, die von führenden Händlern verwahrt werden.
Damit braucht Arad Doman, obwohl es ein Grenzland ist, sich nur ganz im Osten gegen Angriffe aus der Fäule zur Wehr setzen. Viele Flüchtlinge aus Saldaea und Kandor haben sich im Norden des Landes niedergelassen und sorgen dort für relative Sicherheit, wofür die Domani auch dankbar sind und die neu ansässige Bevölkerung im Bereich ihrer Möglichkeiten unterstützen.

Illian, Tear & Mayene
In den drei Nationen veränderte sich in den letzten 500 Jahren am wenigsten, abgesehen von ihrem Verhältnis zueinander. Während sie noch immer mit Argwohn aufeinander blicken und kaum als enge Vertraute gesehen werden können, hat die politische Realität in den Westlanden eine Zusammenarbeit seit TG erfordert, um gegen die großen Machtblöcke - Andor/Cairhien im Norden und Seanchan mit seinen Verbündeten im Westen - bestehen zu können. Illian wird nach wie vor von einem König und dem Konzil der Neun regiert, Tear seit den Tagen von Darlin Sisnera von einem König oder einer Königin. Mayene kämpft nach wie vor dagegen an von Tear annektiert zu werden, kann inzwischen aber auf eine lange Geschichte und viel Erfahrung in diesem Kampf zurückblicken. Der Stadtstaat pflegt insbesondere zum Meervolk gute Beziehungen und ist als östlichster Handelsplatz der Westlande im Geschäft mit Shara involviert.

Amadicia
Seit die Kinder des Lichts kurz nach TG in Amadicia die Macht übernommen haben herrschen sie in dem kleinen Land absolut. Der Versuch sich auch östlich des Eldar auszubreiten scheiterte am Widerstand der Bevölkerung von Altara, die seit den Weismäntelkriegen im letzten Zeitalter durch die Herrschaft der Seanchan wesentlich organisierter geworden ist, so dass ein Eingreifen anderer Nationen dieses Mal nicht notwendig war.
Die KdL versuchen immer wieder einmal ihre Grenzen zu erweitern, scheitern aber daran, dass sie politisch ziemlich isoliert sind, mit den Seanchan im Osten und Westen und Ghealdan, das gleich von mehreren Nationen vor dem Zugriff durch die Weißmäntel geschützt wird, im Norden.

Tuatha'an
Die Kesselflicker haben auch in TG ihr Lied nicht gefunden. Sie ziehen nach wie vor in kleinen Gruppen auf der Suche danach durch die Westlande.

Meervolk
Seit der Freilassung der Windsucherinnen durch die Seanchan pflegt das Meervolk sehr gute Beziehungen zu den Seanchan. Auch die Inseln des Meervolks, die früher von den Amayar bewohnt waren, sind heute mit den Nachfahren der Siedler aus Seanchan der ersten und zweiten Corenne bevölkert. So verwundert es auch nicht, dass sich auf Tremalking eine Imperiale Akademie des Meervolks befindet, in der Windsucherinnen einen Teil ihrer Ausbildung absolvieren.
Während der Rest der Westlande, abgesehen von Altara und Tarabon, insbesondere die Weiße Burg, kaum Kontakte zu den Seanchan hat, profitiert das Meervolk sehr stark vom Handel mit Gütern von Seanchan bis Shara.
Es verteidigt außerdem die verbliebenen Amayar auf den Aile Dashar mit aller Macht.

Aiel
Nach TG kehrten die Aiel ins Dreifache Land zurück. Lange Zeit wusste man nichts von ihnen, bis die Weiße Burg begann die alten Pläne Egwenes umzusetzen und Auszubildende mit den Aiel auszutauschen. In der Mitte des 2. Jahrhunderts NTG kam es aber zu einer massiven Verschlechterung der Beziehungen, was zu einer Aussetzung dieses Abkommens und sogar zu einem Feldzug zweier Kriegergemeinschaften gegen die Burg führte. Nach und nach konnte das verlorene Vertrauen wieder aufgebaut werden und erst kürzlich unterstützten die Weisen Frauen der Aiel die Aes Sedai beim Kampf gegen Trollocs, die Tar Valon angriffen. Auch die engen Beziehungen der Amyrlin zu den Aiel dürften zu einer Verbesserung des Verhältnisses geführt haben.

Seanchan
Nachdem Fortuna mit der zweiten Corenne nach Imfaral zurück kehrte, um die Ordnung in ihrem Heimatland wiederherzustellen, sollte es drei Generationen dauern, bis der gesamte Kontinent wieder ein Reich bildete. Zugleich wurde auch die größte gesellschaftliche Veränderung in der Geschichte der Seanchan vollzogen: Die Akzeptanz von Machtlenkern, die nicht durch ein A'dam kontrolliert wurden. Die Erkenntnis, dass auch Sul'dam die Macht lenken können, trug maßgeblich dazu bei.
Auch in Seanchan regt sich der Schatten und im Norden des Kontinents ist die sogenannte Kleine Fäule bei weitem nicht mehr so ruhig wie vor TG.
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 Betreff des Beitrags: Re: Lagebericht 500 NTG
BeitragVerfasst: 09.10.2013, 11:13 
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Hüter der Chroniken

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Wohnort: Weiße Burg; aus Ghealdan
Dieser Post beinhaltet die Informationen aus der Vorgeschichte in Kurzform auf das Jahr 525NTG zugeschnitten.


10. Shaldine 524 NTG (entspricht 8. Oktober)
Bashin Nansenos, Mitglied des Konzils der Neun in Illian, wird als Schattenfreund identifiziert. Beim Versuch seiner Verhaftung tötet er zwei weitere Mitglieder des Konzils und wird selbst mit einer großflächigen Brandverletzung (seine rechte Gesichtshälfte, links aus Perspektive eines Betrachters) gezeichnet. Er kann entkommen und taucht unter. Einhunderttausend Goldkronen werden auf seinen Kopf ausgesetzt.

20. Adar 525 NTG (entspricht 2. Mai)
Torveel Paebran kehrt aus der Fäule zurück und berichtet Padrim Geranadi. (Beginn des RPGs "Ein Dorn im Fuß des Dunklen Königs").

21. Adar 525 NTG
In einer Sitzung des Saals der Burg wird beschlossen Nansenos zu jagen und die Versammlung von Trollocs zu vernichten.
Am späten Nachmittagbeginnt die Reise zum Wegetor nahe Stedding Jenshin.

22. Adar 525 NTG
Die Truppen der Weißen Burg ziehen durch die Kurzen Wege und beziehen in der Abenddämmerung ihre Stellungen nahe Stedding Chiantal.

23. Adar 525 NTG
Im Morgengrauen beginnt der Angriff.

Biographie von Berior Alaeyn | Beriors Charaktere
Hüter der Chroniken -- Braune Ajah -- HSC/PPC -- 525er Mod
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