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BeitragVerfasst: 30.09.2008, 14:26 
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Aes Sedai der Gelben Ajah

Registriert: 28. 03. 2008
Beiträge: 3584
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Weiter gehts :D


Pilzbestimmung

Die Fruchtkörper der Pilze sind von verschiedener Gestalt, Grösse und Beschaffenheit. Die uns bekanntesten Formen sind Pilze, die in Hut und Stiel gegliedert sind. Beim genaueren Betrachten kann man innerhalb dieser Formen Unterschiede feststellen. So zum Beispiel auf der Unterseite des Hutes, welche entweder Röhren, Lamellen (Blätter), Leisten oder Poren aufweist. Anhand dieses Merkmals kann man die Pilze zum Beispiel in

Röhrlinge (hier abgebildet ist der Kuhröhrling - Röhren)

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Blätterpilze (hier abgebildet ist der Fliegenpilz - Lamellen)

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Leistlinge (hier abgebildet ist der Pfifferling - Leisten)

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oder Porlinge einteilen. (Hier abgebildet ist der schuppige Porling - Poren)

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Weitere Unterschiede finden wir am Stiel, z.B. durch das Vorhandensein einer Manschette, einer Scheide (Volva), einer knolligen, wurzelnden oder verjüngten Basis, einer bauchigen, zylindrischen oder keuligen Form. Wichtige Bestimmungsmerkmale sind auch Hutoberfläche, Farbe, Hutrand, Lamellen- und Röhrenhaltung und -form, Verhalten bei Verletzung (Verfärbung, Absonderung von Milch), Beschaffenheit sowie Geschmack und Geruch des Fleisches. Um einen Pilz bestimmen zu können, ist es unerlässlich, alle Merkmale genauestens zu betrachten.

Das Pilzbestimmen beginnt schon bei der Wahl des Behälters für die gefundenen Pilze. Am wenigsten geeignet ist ein Plastiksack, in dem die Pilze leicht brechen, zerdrückt werden und zudem schnell verderben. Der beste Behälter ist ein flacher Korb, in dem die Pilze nebeneinander gelagert werden können. Erfahrene Pilzsammler führen verschieden grosse Behälter mit sich, die den unbeschadeten Transport auch kleiner und zerbrechlicher Pilze gewährleisten.

Wie erntet man Pilze richtig?

Beim Ernten der Pilze ist darauf zu achten, dass der ganze Fruchtkörper mitgenommen wird und wichtige Teile der Stielbasis, wie zum Beispiel die Volva der Knollenblätterpilze, nicht im Boden stecken bleiben. Unvollständige Fruchtkörper können Anlass zu verhängnisvollen Fehlbestimmungen sein. Grasresten, Humus und Erde werden sorgfältig mit dem Messer abgeschabt und von Maden zerfressene, überalterte oder angefaulte Exemplare werden aussortiert, damit sie noch die wichtige Aufgabe als Sporenverbreiter erfüllen können. Giftige und unbekannte Arten sollen getrennt von den Speisepilzen transportiert werden, denn schon kleine Stücke eines Giftpilzes können zu Vergiftungen führen.

Die Begleitvegetation, mit der ein Pilz wächst, ist für die Bestimmung oft ebenso wichtig wie Farbe, Geruch oder Sporengrösse. Man achte also schon am Standort auf die Pflanzen und Bäume in der Umgebung und merke sich, ob die betreffende Art einzeln, gesellig, büschelig, in Ringen, an lebendem oder totem Holz, auf Erdboden oder auf anderen Substanzen gedeiht. Ebenfalls sollte die geographische Lage berücksichtigt werden - in welcher Lage wächst ein Pilz, im Flachland, im Bergwald oder sogar alpin, oberhalb der Baumgrenze?

Um Pilze makroskopisch und ohne Beihilfe des Mikroskops zu bestimmen, stehen uns die Sinnesorgane Augen, Nase und Zunge zur Verfügung.
Mit den Augen betrachten und registrieren wir Formen, Grössen und Strukturen.

Mit der Nase stellen wir den Geruch auf der Hutoberfläche, an den Lamellen oder den des Fleisches fest. Behutsames Schnuppern ergibt die besten Resultate. Die Nase kann trainiert werden und Sie werden feststellen, dass gewisse Pilze schon bald nach ihrem Geruch rasch bestimmt werden können.

Mit der Zunge kann nicht nur festgestellt werden, ob ein Pilz scharf oder mild ist, auch sein besonderer Geschmack (z.B. nach Mehl oder Fisch) kann angegeben werden. Vorsicht! Kostproben müssen unbedingt wieder ausgespuckt werden, da auch Speisepilze roh giftig sein können. Der Geschmack des Pilzes erlaubt keine Aussage über seine Giftigkeit. Grüne Knollenblätterpilze zum Beispiel schmecken mild und etwas nussartig und können trotzdem für den Menschen tödlich giftig sein.

Beim Bestimmen sollte man die Pilze möglichst behutsam zwischen Zeigefinger und Daumen nehmen. Durch grobe Behandlung entstehen leicht Druckspuren und der Pilz wird nicht nur unansehnlich, sondern er kann auch wichtige Merkmale verlieren. Nach Möglichkeit sollten zum Bestimmen junge, mittlere und ältere Fruchtkörper vorhanden sein.
Wer diese wenigen Regeln beachtet, schont die Natur, geht verantwortungsvoll mit den "Früchten des Waldes" um und hat bestimmt mehr Freude beim Sammeln und Bestimmen der Pilze.

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Taidar von Auron Roir
Mitglied der Verin Mentee Family & Berior Sedais Zofe
Behütet von Ana Gaidar - Mentorin von Samar - Ehemalige Mentorin von Auron
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BeitragVerfasst: 13.10.2008, 15:49 
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Aethan der VA

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Bei Band: D32
Sehr interessant, da habe ich ja noch was lernen können.

Ich bin nicht länger auf DSC aktiv.
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BeitragVerfasst: 05.11.2008, 12:05 
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Aes Sedai der Gelben Ajah

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Wohnort: Noisy-sur-Ecole
So, heute wollen wir mal wieder weitermachen. :nod

*legt ein paar leicht zerknitterter Blätter und eine Schreibfeder auf den Tisch*

Ich möchte euch heute Aufgaben verteilen. Wie ihr ja wisst, gibt es bei den Pilzen sehr viele Verwechslungsmöglichkeiten, sprich Doppelgänger. Nur wer sich gut mit Pilzen auskennt kann die UNterschiede erkennen. Aber selbst ein Pilzkenner braucht bei so manchem Pilz ein Mikroskop oder andere technische Hilfsmittel, um einen Pilz auch mit Sicherheit bestimmen zu können. Also ist immer Vorsicht geboten!!!

Diese Doppelgänger möchte ich mit euch nach und nach durchgehen. Fangen wir mal mit den Röhrlingen an:

Essbarer Röhrlingspilz:
- Fichten Steinpilz
Ungeniessbarer Doppelgänger:
- Gallen Röhrling

Essbarer Röhrlingspilz:
- Flockenstieliger Hexenröhrling
Giftiger (!!) Doppelgänger:
- Satansröhrling

Essbarer Röhrlingspilz:
- Goldröhrling, Goldgelber Lärchenröhrling
Giftiger Doppelgänger:
-Löwengelber Raukopf oder Dottergelber Klumpfuß (beides Schleierlinge)

Essbarer Röhrlingspilz:
- Maronenröhrling (in diesem Fall besonders beim jungen Pilz)
Giftiger Doppelgänger:
- junger Gallenröhrling (s. auch beim Steinpilz)

Ih sollt wissen, dass es noch viel mehr Doppelgänger gibt... dies ist erstmal eine kleine Auswahl. Wir werden das aber weiter durchgehen :)

Ich möchte, dass ihr euch ein Pilzpaar aussucht und dann eine Beschreibung, idealerweise mit Bild zusammenfasst. Dies bitte nach folgendem Schema:

Name des Pilzes:

Hut:

Röhren und Poren:

Stiel:

Fleisch:

Vorkommen:

Bemerkungen:


Solltet ihr Fragen haben oder sollte etwas unklar sein, dürft ihr mich gerne hier oder per PN fragen :nod

Wer möchte denn welchen Pilz beschreiben?

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Taidar von Auron Roir
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BeitragVerfasst: 16.11.2008, 18:07 
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Aes Sedai der Gelben Ajah

Registriert: 28. 03. 2008
Beiträge: 3584
Wohnort: Noisy-sur-Ecole
*schaut in die schlafende Runde*

Ist hier eigentlich ausser mir noch jemand aktiv? :blink

Wer möchte denn gerne noch weitermachen? Dann warte ich noch ein wenig auf Antworten...

... oder seit ihr eher daran interssiert informiert zu werden? Gebt mir doch bitte hier oder per PN Bescheid :D

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Taidar von Auron Roir
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BeitragVerfasst: 16.11.2008, 19:39 
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Aes Sedai der Grünen

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Beiträge: 2126
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Bei Band: D26
*reibt sich kurz die Augen*

Entschuldigung Myo! :o

Ich nehm gern den Flockenstieliger Hexenröhrling und den Satansröhrling.

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BeitragVerfasst: 16.11.2008, 21:03 
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Aes Sedai der Grauen

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Beiträge: 3196
Bei Band: D27
Oh *aufwach*

Ich hab nicht geschlafen ... ich ... ich ... hab nachgedacht... und bin zu einem Ergebnis gekommen ... ja *kratzt sich den Schlaf aus den Augen*

Ich nehme die da:

Essbarer Röhrlingspilz:
- Fichten Steinpilz
Ungeniessbarer Doppelgänger:
- Gallen Röhrling

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DU MACHST DEN KAKAO!!

:grau
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BeitragVerfasst: 19.11.2008, 14:10 
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Aes Sedai der Grauen

Registriert: 06. 07. 2008
Beiträge: 3196
Bei Band: D27
Essbarer Fichtensteinpilz hat geschrieben:
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Der Name des Pilzes ist Fichtensteinpilz (latein: Boletus edulis), auch Gemeiner Steinpilz, Herrenpilz, oder Edelpilz wird er genannt.

Der Hut des Steinpilzes nimmt im jungen Zustand Farben von Gelb bis Ocker an und hellt sich im Laufe der Jahre zunehmend auf. Die Oberfläche des 6-25, manchmal bis 30 cm, breiten Hutes ist auch jung glatt und nicht filzig, ist allerdings manchmal etwas bereift und bei Nässe und im Alter etwas schleimig.

Die Röhren und die Poren sind zunächst weiß, mit zunehmender Reife der Sporen cremefarben bis grün-gelb.

Der Stiel ist jung stets dick und bauchig, bei älteren Exemplaren auch walzenförmig, 5-12 cm lang und 2-6 cm stark.

Das Fleisch ist weiß, unter der Huthaut gelegentlich etwas bräunlich, von mildem nussartigem Geschmack und ohne besonderen Geruch. Es verfärbt sich bei Bruch oder Anschneiden nicht.

Der Fichtensteinpilz ist vor allem in Wäldern mit saurem bis neutralem Boden zu finden, vorwiegend an Fichten, auf basischen Böden kommt er nur vor, wenn diese oberflächlich versauert sind. Des weiteren ist er außerhalb dieser Regionen kaum bis gar nicht zu finden.

Sonstiges:
Der Fichtensteinpilz ist ein beliebter und begehrter Speisepilz, der auch gehandelt wird. Er steht in Deutschland unter Naturschutz und darf nur in kleinen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden, als Richtgröße gilt ein Kilogramm pro Person und Tag, der Handel mit in Deutschland gesammelten Steinpilzen ist verboten. In Österreich sind das Sammeln und der Verkauf gestattet.



Ungenießbarer Gallenröhrling hat geschrieben:
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Der Name des Pilzes ist Gallenröhrling (latein: Tylopilus felleus)

Der Hut und die Röhren unterscheiden sich nicht groß von dem des Fichtensteinpilzes, an ihnen ist eine Unterscheidung somit nicht möglich.

Am Stiel kann man den Gallenröhrling vom Steinpilz unterscheiden, letzterer besitzt keine dunkle Netzzeichnung am ockergelben Stiel.

Das Fleisch kann lediglich durch eine Geschmacksprobe unterschieden werden. Das Fleisch des Gallenröhrlings schmeckt sehr bitter und dadurch lässt sich schnell sicherstellen, welchen der Zwillinge man vor sich hat.

In Laubwäldern wird der Gallenröhrling angetroffen, vor allem an und auf morschen Baumstümpfen. Der Gallenröhrling wächst vom Frühsommer bis zum Herbst vor allem im Nadelwald auf sauren Böden, nicht selten zusammen mit dem Steinpilz.

Sonstiges:
Der Gallenröhrling ist ungenießbar bis giftig. Ein Pilz genügt um eine komplette Mahlzeit zu verderben. Magen- und Darmbeschwerden sind die Folge seines Konsums.

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DU MACHST DEN KAKAO!!

:grau
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BeitragVerfasst: 12.01.2009, 20:42 
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Aes Sedai der Gelben Ajah

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*nickt stolz* Sehr gut, Cor! Wirklich sehr gut! :nod

Zum Fichtensteinpilz kann man auch noch sagen, dass er man ihn im Sommer und Herbst ernten kann, manchmal sogar schon im Mai. Sein Sporenpulver ist olivbraun.

Das ist sehr gut, dass du nochmals darauf hinweist, dass man Pilze - egal welche Art - nur in den Mengen mitnehmen soll, die man auch wirklich selber verzehren kann. Das ist eine wichtige Sache, denn wir wollen ja auch noch viele, viele Jahre was von unseren Pilzen haben. Widerrechtliches Verhalten kann einen übrigens teuer zu stehen kommen!

Den alten Gallenröhrling kann man übrigens scheinbar problemlos an seinem fleischrosa Röhrenfutter vom Steinpilz unterscheiden. Er besitzt ebenfalls im Gegensatz zum Steinpilz eine wildlederartige Hutoberfläche und das grobe und erhabene Netz des Stiels. Junge Gallenröhrlinge hingegen haben kein ausgeprägtes Netz und können auch gerne mal mit jungen Maronen-Röhrlingen verwechselt werden.

Ja, dann wart ich noch ein bischen ob nicht noch ein paar weitere, noch ausstehende Zusammenstellungen eingereicht werden. *schaut nochmal sich im Klassenraum um*

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Taidar von Auron Roir
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BeitragVerfasst: 13.01.2009, 17:13 
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Aes Sedai der Grünen

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Flockenstieliger Hexenröhrling:


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Hut:
Der Hut des Hexenröhrling ist dickfleischig, fest; hellbraun, olivbraun, dunkelbraun oder schwarzbraun.Er fühlt sich trocken samtig oder feinfilzig an, kann sich aber auch feucht klebrig – schmierig anfühlen. Insgesamt ist er 8 – 20cm breit.

Röhren:
Sie sind am Stiel ausgebuchtet angewachsen. Ihre Farbe ist grünlichgelb. Sie erreichen eine Länge von 1 – 3cm. Bei Druck verfärben sie sich sofort dunkelblau oder schwarzblau.
Stiel:
Auf gelbem Grund dicht mit kleinen orange- oder karminroten Flöckchen besetzt oder punktiert; am Grund mehr gelblichgrau oder gelbbräunlich. Die Maße betragen: 5 – 12cm lang, 2 – 4cm breit. Bei Druck ebenfalls schnell dunkel verfärbend.
Fleisch:
Das Fleisch ist zuerst fest, derb, dann allmählich weicher; gelblich, Beim Durchschneiden oder Brechen in beeindruckender Weise sofort dunkelgrünblau anlaufend.
Geschmack mild und angenehm, Geruch unauffällig.

Vorkommen:
Mai bis Oktober im Laub- und Nadelwald, im Flachland vor allem unter Eichen und Rotbuchen, im Bergland hingegen vor allem unter Fichten und Tannen; besonders auf neutralen und sauren Böden, nicht jedoch über Kalk.

Bemerkung: Roh giftig, gebraten sehr schmackhaft. Wir oft mit dem Steinpilz gleichgesetzt.. Vor und nach dem Verzerr sollte auf Alkohol verzichtet werden.



Satansröhrling:


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Hut:
Seine Farbe ist blass grauweißlich bis hell olivgrau. Die Huthaut fühlt sich matt und trocken an. Rand ist oft etwas überstehend. Der Durchmesser beträgt 8-25cm.

Röhren:
Die Röhren sind farblich gelblich bis olivgelblich. Ihre Mündungen sind rot gefärbt, manchmal nur rotbräunlich.

Stiel:
Am Anfang sind sie gelb, mit zunehemendem Alter werden sie karminrot. Bis zu stark rötlich. Er besitz ein mit rötlichem Netz, welches vor allem im oberen Teil auf gelblichem Untergrund sitzt. Seine Form ist meistens kurz, bauchig und gedrungen.

Fleisch:
Die Farbe istweisslich bis blass strohgelblich, im Schnitt schwach blauend.

Vorkommen:
Im Laubwald auf kalkhaltigen Böden, unter Eichen oder Buchen; selten; Juni bis Oktober. Der Satansröhrling ist eine wärmeliebende Art, die vor allem im südlichen Europa auftritt. In Süddeutschland ist er mit viel Glück an lichten, , mit Eichen oder Buchen bestandenen Kalkhängen zu finden.

Bemerkung:
Der Geschmack ist unangenehm. Der Satansröhrling wird oft mit dem Hexenröhrling verwechselt. Er ist giftig und kann Verdauungsstörungen hervorrufen.

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BeitragVerfasst: 11.05.2009, 17:59 
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Aethan der VC

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So läuft die Klasse denn noch? :look

Gibts denn auch Pilze die einen Rausch verursachen und ungefährlich sind? :hmm

oder Pflanzen die die Ausdauer und Konzentration stärken? :look

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BeitragVerfasst: 12.05.2009, 23:22 
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Aes Sedai der Gelben Ajah

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*schaut zu Villeroy und dannzu Lanya*

Lanya, du hast eine sehr gute Arbeit abgeliefert! Ich finde dort keine wirklichen Fehler, es ist alles super :D :daumen

*wendet sich wieder an Villeroy*

Hallo Rekrut! Find ich ja super, dass du an der Klasse teilnehmen willst! :nod Wir sind gerade bei den Pilzen, das ist richtig :nod Das ist eine interessante Frage, die du da stellst. Es gibt gerade in der Pflanzenkunde einige gute Kräuter, die zB das Immunsystem stärken. Hast du da eine Idee welche das sein könnten?

*denkt kurz nach*

Hmm... :shifty Warum fragst du?

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Taidar von Auron Roir
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BeitragVerfasst: 13.05.2009, 17:32 
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Aethan der VC

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Eija ich will mich ja bei meinen Experimenten nicht vergiften... deswegen frage ich lieber mal nach... :dunno

hmm also mir spontan fällt mir nur der Cocastrauch ein.. weil das essen ja die Indianer in Südamerika um Hunger, Müdigkeit und Kälte zu verdrängen. Aber ich glaub kaum dass das so gesund ist... :hmm

und ich denke mal alle essbaren Pflanzen sind gesund wegen den ganzen Vitamine... aber welche Pflanzen genau das Immunsyten, die Ausdauer und die Konzentration fördern.. das weiß ich leider nicht...

Ich weiß nur das Schwarztee auch gegen Müdigkeit helfen soll...

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BeitragVerfasst: 13.05.2009, 18:48 
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Aes Sedai der Gelben Ajah

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Was für Experimente machst du denn Vill? :D Vielleicht können wir die hier in der Klasse ja auch gemeinsam machen? :scratch

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Taidar von Auron Roir
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BeitragVerfasst: 14.05.2009, 06:50 
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Aethan der VC

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Nja ich versuche einen Kräutergarten zu führen und einen geeigneten Platz zu Pilzzucht finden... was aber nicht so einfach ist... da ehm vllt nicht alle Kräuter und Pilze so erlaubt hier sind... ich würde mal sagen ich befinde mich in einer grauzone... :look .. aber pssst das ist geheim... :shifty

Ich brauch ja irgendwas als Ersatzdroge, wenn ich schon keinen Alkohol trinken darf... sodass den Entzug nicht so sehr merke... :dunno und ein bissl Spaß sollten die Rekruten ja auch haben ;)

Außerdem würde ich gerne ein Kraut haben, mit dem meine Ausdauer und Kraft gesteigert wird ... damit ich nicht nach dem Training immer so schlapp bin! :dunno

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BeitragVerfasst: 17.05.2009, 23:12 
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Aes Sedai der Gelben Ajah

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:shifty Lass dich dabei mal besser nicht erwischen, ich könnte mir vorstellen, dass das nicht so wirklich gut ankommt, wenn du eine solche Privatzucht anbaust.

:hmm Du solltest dir auch überlegen, ob du nicht lieber trainierst, als dich nur aufzuputschen, denn im Fall der Fälle kannst du dem Trolloc auch nicht noch sagen, "Moment, ich muss noch mein Stärkungskraut nehmen bevor ich dich bekämpfen kann".

:look

*denkt nach*

Villeroy.... sind dir eigentlich die Nebenwirkungen von solchen Pflanzen bewusst? Die solltest du bei der ganzen Sache auch nicht aus den Augen verlieren, denn es gibt beachtliche Nebenwirkungen, die ganz und gar nicht erwünscht sind. Kennst du welche davon? :blink

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Taidar von Auron Roir
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